EHE NEIN DANKE?

EHE NEIN DANKE?

Wird die nächste Generation wirklich nicht mehr heiraten?

Immer wieder wird behauptet, dass unsere Folgegeneration nicht mehr heiraten wird, aber stimmt das? Wir haben die „heutige Jugend“ stichprobenartig interviewed und sieben Personen zwischen 16 und 25 Jahren die folgenden vier Fragen gestellt:

 

1. Willst du heiraten?
2. 
Wenn ja – wann willst du heiraten?
3. 
Was ist der Grund zu heiraten (oder nicht zu heiraten)?
4. 
Wenn ja – wie würdest du deine zukünftige Hochzeit in drei Sätzen beschreiben?

 

Larissa
20 Jahre

1. Ja, weil ich finde es ist eine schöne Sache, eine kleine Familie zu bilden und ein Bündnis zusammen einzugehen.
2. Wenn es keine Gründe oder schlechten Gefühle mehr gibt, die im Wege stehen könnten…
3. Wir heiraten aus Liebe und wir tragen den selben Namen, bilden ein WIR.  So können wir mit einer anderen Intention oder Energie den weiteren Weg bahnen…
4. Festival, Zeremonie, Tanzen

 

Nico
25 Jahre
1. Ja ich will heiraten. 
2. Ich will dann heiraten wenn ich die richtige Frau gefunden habe und ein paar Jahre glücklich mit ihr zusammen bin.
3. Der Grund zu heiraten ist doch klar: „Love“ – weil man ohne den anderen verloren ist.
4. Meine Hochzeit wird verrückt, weil ich einfach verrückt bin. Es wird viel getanzt und gefeiert. Und wem das nicht passt, selber schuld, ich mach mein Ding.

 

Marianna
19 Jahre

1. Ja natürlich! Ist doch ein typischer Mädchentraum. 
2. Sobald es die Umstände zulassen. Ich finde, dafür gibt es kein optimales Alter. 
3. Der Ehevertrag 🙂 Nein Spaß! Ich finde den Gedanken schön, sich die Liebe vor der Familie und Freunden und vielleicht auch vor seiner Religion, zu schwören. 
Aber manche brauchen das einfach nicht. 
4. Eine Hochzeit am Strand mit frischer Luft. Eine familiäre Atmosphäre und ganz viel Spaß. Es soll natürlich unvergesslich werden….

 


Fabi
22 
Jahre
1. Ja.
2. Wenn der passende Moment kommt!
3. Um die Liebe zu verewigen. Um aus „dir und mir“ ein „wir“ zu machen. Um allen zu zeigen, dass man von nunan nur noch gemeinsame Wege geht und alle Situationen zusammen meistert….
4. Eine einzigartige Hochzeit mit viel Romantik, Spaß und Freude. Außerdem mit allen Menschen, die mir viel bedeuten. Eine Traumhochzeit eben….

 

Bianca
22 Jahre

1. Ich hab es mir zumindest fest vorgenommen. 
2. Wenn die richtige Zeit gekommen ist. Aber am liebsten im Spätsommer wenn es nicht mehr ganz so heiß, aber abends noch angenehm warm ist. 
3. Der einzige Grund der es immer sein sollte, ist Liebe. Ansonsten kann man es gleich bleiben lassen.
4. Mit allen unseren Freunden, den Familien und unseren liebsten Menschen. Es wird die ganze Nacht gelacht und getanzt. In eher rustikalerem Stil.

 

Steffen
19 Jahre
1. Eher ja.
2. Wenn’s sich ergibt.
3. Jemand gefunden zu haben, dem man vertraut und mit dem man sein Leben teilen und verbringen will.
4. An keine Konventionen gebunden. Stilvoller Ort mit guter Atmosphäre, sodass man sich wohl fühlt. Unterhaltsam, ausgelassen, witzig und emotional.

 

Miriam
16 Jahre
1. J.a
2. wenn ich das Gefühl habe, dass es der „Richtige“ ist. Aber nicht bevor ich fertig bin mit studieren und einen Job habe – denke ich mal.
3. Grund ist wenn dann dieser „Richtige“.
4. Auf einer jahrelangen Beziehung basiert. Der Tag an sich ein großes Fest mit Familie und Freunden. 

Der Eröffnungstanz bei Hochzeiten – Wann er die größte Bedeutung hat

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Ist der Eröffnungstanz immer Pflicht?

Für viele zukünftigen Bräute ist es von Anfang an klar. Für einige Bräutigame ist es mehr eine Pflicht als eine Kür. Andere wiederum planen es bis ins Detail. Weitere Brautpaare sehen dem ganzen entspannt entgegen und improvisieren halt mal. Es geht ganz klar um den Eröffnungstanz

Als DJ auf Hochzeiten sehen wir viele Tänze. Aber manchmal und sogar immer öfter sehen wir diesen einen besonderen Tanz eben nicht. Das hat mich dazu veranlasst einfach mal einige Gedanken zum Thema Brautwalzer und Eröffnungstanz niederzuschreiben.

Durch unsere lange Zeit im Hochzeits-DJ-Bussiness haben wir bereits einige Kontakte zu Hochzeitsplanerinnen. Wir haben diese ebenfalls zu dem Thema befragt und bekamen überraschend ähnliche Antworten.

„Es gibt ganz viele verschiedene Arten die Tanzfläche zu eröffnen. Wir hatten auch schon Hochzeiten, da wurde im Vorhinein ein kleiner Flashmob vom Brautpaar mit Beispielsweise den Trauzeugen & Freunden einstudiert, so waren alle gleich mit eingebunden. Oder man hat das Brautpaar außen vor gelassen & es den Trauzeugen/Gästen überlassen.
Wenn die Leute Lust zu tanzen haben, braucht es dazu nicht unbedingt einen klassischen Eröffnungstanz. Das passiert dann meist schon von ganz alleine, dass sich die Tanzfläche füllt“
Nadine Zwisler von Zauberhaft Hochzeiten

Geschichte des Brautwalzers

Wenn man sich zwei Minuten mit Google beschäftigt stößt man schnell bei Wikipedia auf den Ursprung des Brautwalzers. Dieser rührt wohl aus der griechischen Mythologie wo die „[…]Menschen ursprünglich eine große Kugel.“ waren. Durch den Zorn der Götter wurden diese „Kugeln“ in der Hälfte getrennt. „Seither sucht jeder Mensch sein Leben lang nach der anderen, ihn ergänzenden Hälfte.“
Haben sich die beiden Hälften ergänzend gefunden, kann man dies im Paartanz und bei der Eheschließung sehen. Sie bilden eine Ringe der sinnbildlich wie der Ehering gesehen werden kann.

Nun wissen wir zwar, wie der Tanz entstanden ist oder welchen symbolischen Charakter er hat; dies klärt jedoch nicht die Frage ob er immer Pflicht ist.

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Baden-Württembergs erfolgreichste Weddingplanerin Jacqueline Deininger, bekannt durch SWR am 06.08.2018, hat hierzu folgende Meinung:

Der Hochzeitstanz ist nach wie vor einer der traditionellen Teile der Hochzeit und einige Gäste erwarten diesen in einer gewissen Weise auch. Außerdem ist der Brautwalzer ein sehr inniger Moment der den Gästen zeigt wie sehr das Brautpaar zueinander steht. Für mich ist das immer noch ein sehr romantischer Moment!
Als anderen Aspekt kann man anführen, dass der Eröffnungstanz eine gelungene Überleitung zur Party ist und das Ende des Essens charakterisiert. Durch den BHichzeitstorterautwalzer müssen die Gäste ‚quasi‘ auf die Tanzfläche und der DJ hat hier eine ‚einfache‘ Gelegenheit gleich alle Hochzeitsgäste auf die Tanzfläche zu bekommen und mit der Party voll durchzustarten.

Allerdings gibt es auch Paare die sich auf der Tanzfläche nicht wohlfühlen! Die beide einvernehmlich dazu stehen, keine Tänzer zu sein. Hier müssen sie die Tradition nicht erfüllen. Ich rate ihnen dann auch nicht zu einem Eröffnungstanz. Ebenso rate ich auch von der Hochzeitstorte, Hochzeitsspiele oder anderen traditionsbehafteten Bräuchen ab, wenn es nicht zum Paar passt. In der Vergangenheit hatten wir (Ja! von Herzen und POM-Events) bereits Hochzeiten an denen es keine Eröffnungstänze gab. Wichtig finde ich, dass dies auch den Gästen in einer geeigneten Weise kommuniziert wird. Z. B. in einer Rede vor dem Essen. Denn meiner Meinung nach, ist es den meisten Gästen nicht bewusst, dass es auch ohne Eröffnungstanz geht. Sie warten auf den ersten Tanz, würden gern tanzen trauen sich jedoch nicht. Was ich sehr ungeeignet fände, wenn der DJ die Tanzfläche eröffnet oder noch schlechter; das Licht wird wortlos gedimmt, die Musik aufgedreht und die Party gestartet.

Um es zusammenfassend zu sagen, kann ich jedem Brautpaar raten einfach somit sein wie man eben selbst, aber auch gemeinsam ist. Authentizität ist bei einer Hochzeit enorm wichtig.
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Hochzeitsplanerin Jacqueline Deininger von Ja! von Herzen
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Aber was tanzen wir denn nun?
Einen klassischen Walzer, Wiener Walzer, Rumba oder Stehblues?

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[one_half]Die Wahl des Tanzes is sehr individuell. Solltet ihr vorab einen Tanzkurs besucht haben, so habt ihr sicher eine gewisse Kompetenz den richtigen Tanz für euch zu finden. Wenn ihr nicht tanzen könnt, habt ihr bei unzähligen Tanzschulen die Möglichkeit sogenannte Crash- und Hochzeitskursen teilzunehmen. Diese Kurse sind recht individuell und besonders auf kurze Lernzeit abgestimmt. Unsere Tanzschulen Empfehlung ist ganz klar – Das AKE – Tanzschule in Esslingen am Neckar.[/one_half]
[one_half_last]Grundsätzlich raten wir von einem ‚Crazy-Wedding-Dance‘ ab. Dies ist ein Zusammenschnitt aus verschiedensten Liedern zu welchen unterschiedlichste Moves choreographiert werden und dem, oder mit dem Publikum durch das Brautpaar dargeboten wird.

Alternativen zu einem Crazy-Wedding-Dance sind Madleys welche aus maximal drei, schön passenden und stimmigen Liedern zu einem harmonischen komplex zusammen geschnitten werden. Wenn ihr ebenfalls ein Madley möchtet scheut euch nicht uns über unser Kontaktformular anzuschreiben.[/one_half_last]